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Wo ist das ganze Geld eigentlich hin?

Posted on 30. April 2010 by admin
9 commentsLeave a comment

Im Zuge der Bankenkrise machen Banken ja Milliardenverluste. Wenn aber einer irgendwo Milliarden verliert, gehe ich eigentlich davon aus, dass ein anderer diese Milliarden gewonnen haben muss, weder habe ich gehört, dass irgendein Notenbanker zum großen Lagerfeuer eingeladen hat, noch dass sich in irgendeiner anderen Weise die Geldmengen verringert haben?
Aber wo ist dann das ganze verlorene Geld?

Categories: Boerse
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9 Kommentare zu “Wo ist das ganze Geld eigentlich hin?”

  1. Knilch sagt:
    1. Mai 2010 um 05:44

    Wenn Du Dir heute einen kleinen Goldbarren für 1000,- € kaufst und morgen sinkt der Goldpreis um 10% – wer hat dann die 100,- € gewonnen, die Du verloren hast? – Niemand, es hat sich lediglich das Verhältnis von Angebot und Nachfrage nach Gold verändert.
    Und solange Du den Barren nicht wieder verkaufst hast Du auch nur einen Buchverlust gemacht.
    Diese Verluste weisen die Banken derzeit aus. Nur besteht deren Goldbarren aus schlechten Kreditforderungen und der Preis ist dramatischer abgestürzt, da es fast keine Nachfrage mehr nach Subprime-Kreditpaketen gibt.

  2. Max L sagt:
    1. Mai 2010 um 10:36

    reine buchungsware ;)

  3. cyberver sagt:
    1. Mai 2010 um 11:21

    Ist sicherlich mit dem Thema “Buchgeld” in Verbindung zu bringen. Wenn auf meinem Konto Millarden eintrudeln, sehe ich es ja auch nicht, bis ich den Automaten bemühe. Und wenn ich die Hälfte davon verliere, so hat mir das ja niemand physikalisch weggenommen.

  4. Jeff Seng sagt:
    1. Mai 2010 um 14:14

    Es gibt weitaus mehr “digitales” Geld als “reales”. Wenn jeder Mensch auf der Erde zum nächsten Bankautomaten gehen würde und all seine Ersparnisse abbuchen würde…
    Sehr sehr viele werden nicht das bekommen, was auf ihrem Kontoauszug steht.

  5. frank m sagt:
    1. Mai 2010 um 20:54

    Das liegt an unserem Wirtschaftssystem.
    Das Geld benötigt keinen realen Gegenwert. Der Preis für ein Produkt ergiebt sich durch Angebot und Nachfrage und nicht durch seinen tatsächlichen Wert. Dadurch ist der Preis häufig um ein vielfaches höher als der Wert.
    (mal ganz stark vereinfacht)

  6. Tegulari sagt:
    2. Mai 2010 um 00:10

    Ich erklärs mal ganz vereinfacht mit runden zahlen:
    Dein Haus hat nen Wert von 100.000 dollar
    das als sicherheit, leiht dir die Bank 70.000 dollar
    weil der Wert deines Hauses stieg – 200.000 dollar, kannst bei der Bank nochmal 70.000 leihen, also Haus 200.000, schulden 140000 $, alles toll.
    Nun fallen die Immoblienpreise, dein haus hat nur noch 100.000 Wert – deine Schulden sind immer noch 140.000 – plus Zinsen natürlich.
    Also selbst wenn das Haus weg ist und du auf der Strasse stehst, hast 40.000 Schulden
    Das ganze mal einige hunderttausend Kunden ist die Ursache gewesen. Der größte Teil des Geldes ist übrigens ausgegegben…. da lässt sich auch nichts wiederholen.

  7. bumagoay sagt:
    2. Mai 2010 um 06:09

    WO SOLL MAN DEN ANFANGEN ZU SUCHEN
    WENN DIE MEISTEN STAATS UND FINANZFÜHRUNGEN
    KORUPT SIND
    SIE SIND DIE VORBILDER UNSRER KINDER UND WAS MACHEN KINDER MIT DEM WAS IHNEN IHRE VORBILDER ZEIGEN
    SIE AHMEN ES NACH
    DIE FOLGE
    LANGSAM STEIGENDER ZUSAMMERBRUCH
    MÖCHT ES LIEBER SO
    NICH KOMMEN SEHN
    MAN MUSS WAS TUN
    UND GEHN UM ZU VERSTEHN

  8. Tokki sagt:
    2. Mai 2010 um 06:27

    Soviel (Zahlen-)Geld wird ja im wesentlichen künstlich geschaffen, es gibt nur einen winzigen Bruchtail davon als real existierendes Geld. Wenn eine Firma z.B. Pleite geht, hat der Besitzer auch einen Geldverlust, in Zahlen, obwohl er das Geld nie als Geld in Händen hatte.

  9. Blondes_ sagt:
    2. Mai 2010 um 06:38

    Das wurde zum Teil in Form von Provisionen auf viel zu hoch bewertete Immobilien gezahlt. Und die Banken haben Finanzprodukte gebastelt, die sich nicht einmal selbst kapiert haben – und haben sich daran verschluckt.
    Ja, einige Leute haben richtig gut Kasse gemacht und das Geld ist nun in deren Taschen.

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