Hamburg (dapd-nrd). Der angeschlagene Hamburger Solarmodulhersteller Conergy hat ehemalige Vorstände um Gründer Hans-Martin Rüter auf Schadenersatz in Millionenhöhe verklagt. Nach gescheiterten Vergleichsverhandlungen mit Rüter und drei weiteren Managern sei gegen diese am Vortag Klage beim Landgericht Hamburg eingereicht worden, sagte der Aufsichtsratsvorsitzende Norbert Schmelzle am Freitag auf der Hauptversammlung des Unternehmens. Conergy fordere 268 Millionen Euro von ihnen, sagte ein Sprecher.Das Unternehmen wirft Rüter sowie dem ehemaligen Finanzvorstand Heinz Piossek und den Vertriebsvorständen Albert Edelmann und Christian Langen vor, die Existenz des Unternehmens durch ihre Entscheidungen gefährdet zu haben. Dazu zählten verschiedene Einzelgeschäfte wie etwa Akquisitionen oder der Abschluss von Lieferverträgen, so Schmelzle. Ende 2007 und 2008 war das Unternehmen nach einem letztlich zu wagemutigen Expansionskurs nur knapp der Insolvenz entgangen, die Aktionäre mussten Kapital nachschießen, der Vorstand musste gehen.Rüter streitet die Vorwürfe ab und will deshalb auch keinem Vergleich zustimmen. “Ich sehe im Vorgehen des Aufsichtsrats den Versuch, durch nicht haltbare Vorwürfe im wesentlichen Geld von der Versicherung zu erlösen sowie von eigenen eklatanten Versäumnissen abzulenken”, erklärte er in einer schriftlichen Stellungnahme.Im Juli hatte die Hamburger Staatsanwaltschaft Anklage gegen sechs ehemalige Topmanager des Konzerns erhoben, weil sie unter anderem mit falschen Firmeninformationen den Kurs der Aktie hochgetrieben haben sollen. Rüter hatte die Vorwürfe zurückgewiesen. Er hatte das Unternehmen bis 2007 geführt.Der einstige Börsenstar Conergy kämpft seit Jahren mit roten Zahlen. 2007, 2008 und 2009 machte das Unternehmen wegen Missmanagements hohe Verluste. Im Februar hatten die Conergy-Aktionäre einem Rettungsplan zugestimmt.dapd
EANS-Adhoc: Sanierte Thurella auf Gewinnkurs
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Unternehmen
29.08.2011
Die Sanierung und strategische Neuausrichtung des schweizerischen Getränkeherstellers Thurella trägt erste Früchte: Thurella ist im ersten Halbjahr 2011 in die Gewinnzone zurückgekehrt. Nachdem über 60 Prozent des früheren Umsatzes aufgegeben und die Anzahl der Mitarbeitenden auf rund 80 gesenkt wurde, erzielte Thurella einen konsolidierten Umsatz von CHF 21.8 Mio. Die weitergeführten Geschäftsbereiche Biotta sowie Obst- und Gemüsehalbfabrikate legten um 4% zum Vorjahr zu. Die Ertragslage konnte deutlich verbessert werden: Es resultierte im ersten Halbjahr 2011 ein Betriebsgewinn von CHF 1.1 Mio. (EBIT-Marge von 5.5%) und ein Konzerngewinn von CHF 1.5 Mio. Die Bilanz präsentiert sich schlank, mit hohen liquiden Mitteln und einer klar verbesserten Eigenkapitalquote von 27.2%. Thurella liegt mit diesem Ergebnis im Budget und erwartet für 2011 eine Fortführung des bisherigen Gewinnkurses.
Ende der Ad-hoc-Mitteilung ========================================== ====================================== Das ist Thurella: Mit der renommierten Marke Biotta ist das in der Ostschweiz regional stark verwurzelte Traditionsunternehmen Thurella der führende Anbieter von rein biologischen Gemüse- und Frucht-Direktsäften. Bei der Verarbeitung des mit seinem charakteristisch ausgewogenen Süsse-Säure-Verhältnis begehrten Mostobstes aus dem Südgürtel des Bodensees zu Halbfabrikaten für Apfelsaft- und Mischgetränke zählt Thurella auf über 100 Jahre Kellerei-Erfahrung. In Deutschland werden naturbelassene Gemüsesaft-Halbfabrikate aus süddeutschem Bio-Gemüse für die weiterverarbeitende Industrie hergestellt.
Rückfragehinweis: Rolf Menke Kommunikationsbeauftragter Thurella Pflanzbergstrasse 8 8274 Tägerwilen Telefon direkt 071 466 48 55 Fax 071 466 48 49 medianews@thurella.ch www.thurella.ch
Ende der Mitteilung euro adhoc
Emittent: Thurella AG Bucherstrasse 2 CH-9322 Egnach Telefon: +41 71 466 48 48 FAX: +41 71 466 48 49 Email: info@thurella.ch WWW: www.thurella..ch Branche: Getränke ISIN: CH0014745126 Indizes: BIRW Börsen: Börse: BX Berne eXchange Sprache: Deutsch
EANS-Adhoc: S IMMO AG / Gewinn im ersten Halbjahr mehr als verdoppelt
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6-Monatsbericht
29.08.2011
S IMMO: Gewinn im ersten Halbjahr mehr als verdoppelt
Periodenergebnis auf EUR 10,1 Mio. verdoppelt EBIT-Steigerung um 70,6 % auf EUR 51,3 Mio. Operativer Cashflow um 81,9 % gestiegen Vermietungsgrad auf beachtlichen 91,2 %
Das erste Halbjahr 2011 zeigt für die börsennotierte S IMMO AG (Bloomberg: SPI:AV, Reuters: SIAG.VI) einen äußerst erfolgreichen Geschäftsverlauf. Im Vergleich zur Vorjahresperiode konnten die Mieterlöse, das Bruttoergebnis und das EBIT deutlich gesteigert werden.
Bruttoergebnis im Jahresvergleich um mehr als 30 % gestiegen Im ersten Halbjahr 2011 entwickelten sich die Mieterlöse sehr zufriedenstellend und beliefen sich auf EUR 61,7 Mio. (1. Halbjahr 2010: EUR 48,2 Mio.). Die im vergangenen Dezember zugekauften Gebäude im Wiener Viertel Zwei leisteten erstmals einen Ergebnisbeitrag in voller Höhe. Darüber hinaus ist die Steigerung der Mieterträge auch auf die Einnahmen aus den im vergangenen Geschäftsjahr fertiggestellten Entwicklungsprojekten zurückzuführen.
Der anhaltend positive Trend in der Hotelbranche in Wien und Budapest schlägt sich auch in der Entwicklung der S IMMO Hotels nieder. So konnten die Erlöse aus der Hotelbewirtschaftung von EUR 17,0 Mio. auf EUR 19,6 Mio. gesteigert werden. Trotz leicht gestiegener Aufwendungen aus der Hotelbewirtschaftung verbesserte sich der Ergebnissaldo um etwa 25 % auf EUR 4,2 Mio. im ersten Halbjahr 2011. Zusammenfassend konnte das Bruttoergebnis im ersten Halbjahr 2011 um 30,5 % auf EUR 54,5 Mio. gesteigert werden (1. Halbjahr 2010: EUR 41,8 Mio.).
EBIT-Steigerung um mehr als 70 % Die S IMMO veräußerte im ersten Halbjahr 2011 insgesamt vier Objekte in Wien und Berlin sowie vier Eigentumswohnungen in der Büro- und Wohnimmobilie Neutor 1010 in Wien. Der aus der Veräußerung erzielte Gewinn betrug EUR 3,9 Mio. und trug wesentlich zum Anstieg des EBITDA von EUR 36,8 Mio. auf EUR 49,5 Mio. bei. Das entspricht einem beachtlichen Plus von 34,7 % gegenüber der Vergleichsperiode des Vorjahres. Das EBIT konnte von EUR 30,1 Mio. im ersten Halbjahr 2010 um 70,6 % auf EUR 51,3 Mio. gesteigert werden.
Per 30.06.2011 betrug das Finanzergebnis EUR -32,0 Mio. und enthielt einen nicht cash-wirksamen Fremdwährungsverlust von EUR 3,4 Mio. Dieser Effekt ergibt sich aus dem Kursverlust des EURO gegenüber funktionalen Währungen in Zentral- und Südosteuropa (rumänischer Leu, ungarischer Forint, tschechische Krone und kroatische Kuna). Insgesamt konnte das Periodenergebnis im Vergleich zur Vorjahresperiode verdoppelt werden und belief sich auf EUR 10,1 Mio. Operativer Cashflow um 81,9 % gestiegen Gegenüber dem ersten Halbjahr 2010 konnte die S IMMO die Funds From Operations (FFO) um 31,6 % auf EUR 21,6 Mio. signifikant verbessern. Die sehr gute Geschäftsentwicklung zeigt sich auch im NOI, welcher von EUR 38,7 Mio. auf EUR 50,2 Mio. erhöht wurde. Der operative Cashflow belief sich per 30.06.2011 auf EUR 51,3 Mio. und stieg um beachtliche 81,9 % im Vergleich zur Vorjahresperiode.
Der EPRA-NAV, der innere Wert der Aktie berechnet nach den Standards der European Public Real Estate Association, ist im ersten Halbjahr 2011 erneut gestiegen und beträgt EUR 8,54 je Aktie (31.12.2010: EUR 8,34 je Aktie).
244 Immobilien im Wert von über EUR 2 Mrd. Per 30.06.2011 besitzt das Unternehmen insgesamt 244 Immobilien – vorwiegend in Hauptstädten der Europäischen Union und in deutschen Millionenstädten. Das Immobilienportfolio des Unternehmens hat einen Verkehrswert von EUR 2.005,9 Mio. und eine vermietete Gesamtfläche von über 1,4 Mio. m². Der Immobilienbestand ist sowohl nach Regionen als auch nach Nutzungsarten diversifiziert, wobei sich rund 60 % des Immobilienbestands in Westeuropa und etwa 40 % in Zentral- und Südosteuropa befinden. Konkret zeigt sich folgende Aufteilung: In Österreich sind 31,5 % der Immobilien, gefolgt von Deutschland mit 28,3 % und SEE mit 21,1 %. In CEE liegen 19,1 % der Objekte. Nach Nutzungsart betrachtet, setzt sich das Portfolio aus Büro- (35,7 %), Geschäfts- (26,5 %) und Wohnobjekten (23,9 %) sowie Hotels (13,9 %) zusammen. Die Mietrendite beläuft sich auf sehr gute 6,6 %.
Erfolge im Asset Management und Fokus auf Entwicklungsprojekte Das aktive Asset Management des Unternehmens zeigte auch im ersten Halbjahr 2011 Wirkung. Trotz der in manchen Ländern sehr schwierigen Rahmenbedingungen erzielte die S IMMO im ersten Halbjahr herausragende Vermietungserfolge. So konnten zum Beispiel in den Einkaufszentren Sun Plaza und Serdika Center renommierte Unternehmen wie H&M und Diesel als Mieter gewonnen werden. Der Vermietungsgrad im Gesamtportfolio beträgt sehr gute 91,2 %.
Im Bereich der Entwicklungsprojekte liegt der Fokus im zweiten Halbjahr 2011 weiterhin auf der Bauvorbereitung der unbebauten Grundstücke. Momentan laufen diverse Widmungsverfahren, unter anderem für den neuen Stadtteil Quartier Belvedere. Rund um den neuen Hauptbahnhof entsteht in Wien eines der größten innerstädtischen Entwicklungsprojekte Europas. Auf einer Gesamtfläche von über 550.000 m² wird ein einzigartiges Büro-, Wohn- und Geschäftsviertel entstehen. Gemeinsam mit der Erste Group Immorent und der PORR Solutions entwickelt die S IMMO unter dem Arbeitstitel “Quartier Belvedere Central” ein prominentes Teilprojekt mit einer Bruttogeschoßfläche von rund 136.000 m². In mehreren Phasen wird ein Nutzungsmix aus Büros, Hotels und Geschäftsimmobilien realisiert. Die Widmung wird für Anfang 2012 und eine erste Baugenehmigung im Laufe des kommenden Jahres erwartet.
S IMMO Aktie weit unter innerem Wert gehandelt Die S IMMO Aktie schloss das erste Halbjahr 2011 bei einem Ultimokurs von EUR 4,632 und konnte sich den Börsenentwicklungen der letzten Wochen nicht entziehen. Gleichzeitig verdoppelte sich das gehandelte Volumen – ein Zeichen der extrem hohen Volatilität der Märkte. Die Performance der S IMMO Aktie ist eindeutig im Fahrwasser der internationalen Kapitalmärkte zu sehen, wobei das Management mit dem aktuellen Abschlag zum inneren Wert des Unternehmens alles andere als zufrieden ist. Die Aufnahme in relevante Indizes und die Vereinfachung der Kapitalstruktur stehen ? neben der Kommunikation des sichtlich vorhandenen Potenzials der S IMMO Aktie ? auf der Agenda für die kommenden Monate. In diesem Zusammenhang startete das Unternehmen ein weiteres Rückkaufprogramm für S IMMO INVEST Genussscheine. Insgesamt konnten seit Jahresanfang bisher rund 8,5 % der Genussscheine zurückgekauft werden.
Ausblick Die S IMMO liegt mit dem operativen Geschäft voll im Plan, das Management geht aus heutiger Sicht von einem unverändert guten zweiten Halbjahr aus. In Deutschland, wo der Vermietungsgrad während der letzten zwölf Monate von 86 % auf 90 % und die Mieterlöse trotz Verkäufen um 3,3 % erhöht werden konnten, wird das Unternehmen das Revitalisierungsprogramm weiter vorantreiben. Das Aufholpotenzial, das sich speziell in den südosteuropäischen Märkten zeigt, wird die S IMMO nutzen, sobald sich diese Länder von der Wirtschaftskrise erholt haben. Für die kommenden Jahre werden für diese Region durchwegs optimistische Konjunkturprognosen gegeben. Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für den Zeitraum 01.01.2011 – 30.06.2011 in EUR Mio. / Fair Value Methode
| |01 – 06/2011 |01 – 06/2010 | | | |Erlöse |102,3 |79,4 | | davon Mieterlöse |61,7 |48,2 | | davon Betriebskostenerlöse |21,0 |14,1 | | davon Erlöse aus der Hotelbewirtschaftung |19,6 |17,0 | |Sonstige betriebliche Erträge |4,3 |3,1 | |Aufwand aus der Immobilienbewirtschaftung |-36,7 |-26,9 | |Aufwand aus der Hotelbewirtschaftung |-15,4 |-13,7 | |Bruttoergebnis |54,5 |41,8 | |Erlöse aus der Veräußerung von Immobilien |18,3 |57,7 | |Buchwerte veräußerter Immobilien |-14,4 |-55,1 | |Ergebnis aus der Veräußerung von Immobilien |3,9 |2,6 | |Verwaltungsaufwand |-8,9 |-7,6 | |Ergebnis vor Steuern, Immobilienbewertung, |49,5 |36,8 | |Abschreibungen und Finanzergebnis (EBITDA) | | |Abschreibungen |-4,8 |-5,0 | |Ergebnis aus der Immobilienbewertung |6,6 |-1,7 | |Betriebsergebnis (EBIT) |51,3 |30,1 | |Finanzergebnis |-32,0 |-18,5 | |Genussscheinergebnis |-6,8 |-5,0 | |Ergebnis vor Steuern (EBT) |12,5 |6,6 | |Ertragssteuern |-2,4 |-1,5 | |Periodenüberschuss / – fehlbetrag |10,1 |5,0 | | davon den Anteilseignern der Muttergesellschaft |7,3 |6,2 | |zuordenbar | | | | davon den Minderheitsgesellschaftern zuordenbar |2,8 |-1,2 | | | | | |Ergebnis je Aktie (in EUR) |0,11 |0,09 |
|Immobilienkennzahlen | |30.06.2011 | |Bestandsobjekte |Anzahl |244 | |Vermietete Gesamtfläche |m2 |1.440.837 | |Brutto-Mietrendite |% |6,6 | |Vermietungsgrad |% |91,2 |
Rückfragehinweis: Investor Relations: Andreas J. Feuerstein Phone: +43(0)50100-27556 Fax: +43(0)05100-927556 E-mail: andreas.feuerstein@simmoag.at www.simmoag.at
Corporate Communications: Bosko Skoko Phone: +43(0)50100-27522 Fax: +43(0)05100-927522 E-mail: bosko.skoko@simmoag.at www.simmoag.at
Ende der Mitteilung euro adhoc
Emittent: S IMMO AG Friedrichstraße 10 A-1010 Wien Telefon: +43(0)50100-27550 FAX: +43(0)050100-927559 Email: office@simmoag.at WWW: www.simmoag.at Branche: Immobilien ISIN: AT0000652250 Indizes: ATX Prime, IATX Börsen: Amtlicher Handel: Wien Sprache: Deutsch
Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar Turbulenzen an den Börsen Den Märkten Geld entziehen HANNES KOCH, BERLIN
Bielefeld (ots) – Die Turbulenzen an den Börsen haben uns auf dem falschen Fuß erwischt. Selbst professionelle Börsenhändler fragen sich hilflos, warum die Kurse schon wieder abstürzen. Die Börsen bestimmen unser Leben – nicht völlig, aber zu einem gewissen Teil. Wir Bürger können zusammen mit den Politikern jedoch beeinflussen, wie groß dieser Teil sein darf. Seit dem Beginn der Finanzkrise 2007 ist einiges zur Regulierung der Finanzmärkte geschehen – aber noch nicht genug. Um das Spekulationstempo an den Finanzmärkten zu reduzieren, müsste man die Finanzinstitute zwingen, viel mehr Eigenkapital als Sicherheit in Reserve zu halten. Außerdem sollten die Regierungen die Investoren verpflichten, ihre Transaktionen grundsätzlich an kontrollierten Börsen durchzuführen. Ein wichtiger Punkt wird jedoch oft vergessen. Bürger und Politiker liefern einen guten Teil des Geldes, mit dem die Anleger spekulieren. Auch in Deutschland fließen Milliarden in private, kapitalmarktgestützte Formen der Altersvorsorge. Das bedeutet, dass unsere Renten von den global tätigen Pensionsfonds benutzt werden, um gegen den Euro oder bestimmte Unternehmen zu spekulieren. Dieses Füllhorn sollten wir verstopfen und uns rückbesinnen auf die gesetzliche Sozialversicherung, die mit Spekulationen nichts am Hut hat.
Originaltext: Neue Westfälische (Bielefeld) Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/65487 Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_65487.rss2
Pressekontakt: Neue Westfälische News Desk Telefon: 0521 555 271 nachrichten@neue-westfaelische.de
Griechische Alpha Bank und Eurobank wollen fusionieren
Athen (dapd). Die griechischen Kreditinstitute Alpha Bank und Eurobank haben am Montag ihre Pläne für eine Fusion bekannt gegeben, aus der die größte private Bank Griechenlands hervorgehen soll. Die beiden Geldhäuser, die bisher die Nummer zwei und drei auf dem griechischen Markt waren, wollen sich mit diesem Schritt gegen die Finanzkrise wappnen. Die Regierung in Athen begrüßte die Ankündigung. Außerdem hieß es, dass eine Gesellschaft aus dem Golfemirat Katar in das gemeinsame Unternehmen investieren werde.Die Kurse an der Athener Börse stiegen nach der Bekanntgabe der Fusionspläne. Allein der Bankensektor verbuchte ein Plus von 20 Prozent und die Griechische Nationalbank, das größte Kreditinstitut des Landes, legte um 29 Prozent zu. Wegen der Gerüchte über die geplante Fusion war an der Athener Börse am Montagmorgen der Handel mit Aktien der beiden Banken vorübergehend ausgesetzt worden.”Die Entscheidung der beiden Banken für eine Fusion ist eine positive Entwicklung”, sagte Finanzminister Evangelos Venizelos. Dadurch werde gezeigt, dass die Krise auch Gelegenheit biete, Fehlentwicklungen zu korrigieren und dem Finanzsektor, ebenso wie der realen Wirtschaft, einen Schub geben könnte.Aus der Fusion, der die Regulierungsbehörden noch zustimmen müssen, würde das nach Kapital größte Finanzinstitut des Landes entstehen. Laut der Einigung sollen die Anteilseigner für sieben Stammaktien der Eurobank fünf Stammaktien der neuen Alpha Bank erhalten. Im Februar wies die Alpha Bank noch ein Übernahmeangebot der Griechischen Nationalbank als unvorteilhaft für seine Aktionäre zurück.© 2011 AP. All rights reserved
EANS-News: Hypoport AG / Credit Life International und EUROPACE starten Kooperation
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Joint Ventures/Kooperationen/Zusammenarbeit
Berlin/Venlo (euro adhoc) – 30. August 2011: Zum 1. August 2011 haben der Ratenschutzversicherer Credit Life International N.V. und der zur Hypoport AG gehörende B2B-Finanzmarktplatz EUROPACE eine langfristige Partnerschaft begründet. Gemeinsames Ziel ist es, über EUROPACE Ratenschutzversicherungen von Credit Life International anzubieten. Mit der Kooperation beabsichtigen beide Unternehmen, ihre Marktpositionen langfristig zu stärken und auszubauen.
Als erster Schritt der Zusammenarbeit werden zurzeit die Ratenschutzversicherungen in das EUROPACE-Angebot für Immobilienfinanzierungen integriert, danach werden sie auch für die Ratenkreditprodukte erhältlich sein. Ebenfalls im Anschluss erfolgt die Anbindung an die neue Generation der EUROPACE-Plattform, EUROPACE 2. Die Versicherungsprodukte von Credit Life International sichern die Kunden gegen Zahlungsausfälle im Sterbefall, bei Arbeitsunfähigkeit oder Arbeitslosigkeit ab.
“Unsere langfristig ausgelegte Partnerschaft mit Credit Life International wird die an EUROPACE angeschlossenen Vertriebe in die Lage versetzen, jedem Kunden auf sehr einfachem Wege Sicherheit in seinem Finanzierungsvorhaben zu geben – was auf dem Finanzierungsmarkt besonders in turbulenten Zeiten verstärkt nachgefragt wird”, sagt Thilo Wiegand, Mitglied des Vorstands der Hypoport AG. “Kunden, deren Immobilienerwerb, Modernisierungsmaßnahme, Einbauküche oder Autokauf über die EUROPACE-Plattform finanziert wird, werden die Finanzierungen mit den Ratenschutzversicherungen von Credit Life International bedarfsgerecht und zu günstigen Prämien absichern können.”
Andreas Schwarz, Vorstand der Credit Life International N.V.: “Die Kooperation mit EUROPACE ermöglicht Credit Life International, neue Kundengruppen anzusprechen und Endkunden individuell gegen Zahlungsausfälle zu schützen. Durch unsere Partnerschaft mit EUROPACE stärken wir im Markt für Ratenschutzversicherungen auf lange Sicht die Position von Credit Life International.”
Die Ratenschutzversicherungen werden vollständig in den Vertriebsprozessen des Finanzmarktplatzes integriert sein. Erfolgt eine Finanzierung über EUROPACE, wird auf Wunsch der optimale Absicherungsbedarf für den Kunden automatisch ermittelt. Daraufhin kann der passende Ratenschutz zur Finanzierung direkt hinzugewählt werden. In der Immobilienfinanzierung werden Forward-Darlehen genauso abzusichern sein wie auch Prolongationen. Die Absicherung erfolgt unabhängig von der Finanzierung als eigenständiger Vertrag mit laufenden Beitragszahlungen. Es ist keine Gesundheitsprüfung notwendig, um den Versicherungsschutz zu erhalten. Der Endkunde nimmt aus dem Gespräch mit seinem Finanzierungsberater gleich die Versicherungsbestätigung mit – und ist von Anbeginn seiner Finanzierung gegen Zahlungsausfall abgesichert. Die versicherte Rate beläuft sich auf maximal 2.000 Euro, die maximal abzusichernde Versicherungssumme auf 150.000 Euro.
Über Credit Life International N.V. Credit Life International N.V. ist ein Unternehmen der RheinLand Versicherungsgruppe und ein Spezialanbieter für Ratenschutzversicherungen in Deutschland und in anderen europäischen Ländern. Im Jahr 2009 feierte Credit Life International ein stolzes Jubiläum: Seit mehr als 30 Jahren bietet das Unternehmen mit Sitz in Venlo Ratenschutzversicherungen an. Derzeit werden etwa 100 Mitarbeiter beschäftigt.
Kontakt Credit Life International N.V.: Hans-Willi Knopf Telefon: +49 (0) 2131 2010 7040 E-Mail: presse@creditlife.net
Über EUROPACE / Hypoport AG Hypoport ist mit dem unabhängigen Vertrieb von Finanzprodukten und seinem B2B-Finanzmarktplatz in zwei sich gegenseitig verstärkenden Segmenten erfolgreich. Hypoport bietet stets den einfachsten Zugang zu den besten Finanzdienstleistungen. Mit dem internetbasierten Finanzmarktplatz EUROPACE entwickelt und betreibt Hypoport die größte deutsche Plattform für Immobilienfinanzierungen, Bausparprodukte und Ratenkredite. Ein voll integriertes System vernetzt mehr als 140 Partner aus den Bereichen Banken, Versicherungen und Finanzvertriebe. Mehrere tausend Nutzer wickeln monatlich rund zehntausend Finanzierungen mit einem Finanzierungsvolumen von bis zu 1,5 Mrd. Euro über EUROPACE ab. Das Hypoport Tochterunternehmen Dr. Klein & Co. AG ist internetbasierter und unabhängiger Finanzvertrieb. Die Dr. Klein Spezialisten beraten Privatkunden ganzheitlich in den Bereichen Immobilienfinanzierung, Versicherung und Geldanlage. Schon seit 1954 ist die Dr. Klein & Co. AG wichtiger Finanzdienstleistungspartner der Wohnungswirtschaft, der Kommunen und von gewerblichen Immobilieninvestoren. Die Hypoport AG hat den Sitz in Berlin, beschäftigt über 450 Mitarbeiter und ist an der Deutschen Börse im Prime Standard gelistet.
Kontakt Hypoport AG: Michaela Reimann (Group Communications Manager) Tel.: +49 (0)30 / 42086 1936 E-Mail: michaela.reimann@hypoport.de www.hypoport.de
Über die Aktie ISIN DE 0005493365 WKN 549336 Börsenkürzel HYQ
Rückfragehinweis: Michaela Reimann Hypoport AG Group Communications Manager Tel.: +49 (30) 42086 – 1936 E-Mail: michaela.reimann@hypoport.de
Ende der Mitteilung euro adhoc
Unternehmen: Hypoport AG Klosterstraße 71 D-10179 Berlin Telefon: +49(0)30 42086-0 FAX: +49(0)30 42086-1999 Email: ir@hypoport.de WWW: http://www.hypoport.de Branche: Finanzdienstleistungen ISIN: DE0005493365 Indizes: CDAX, Prime All Share Börsen: Regulierter Markt/Prime Standard: Frankfurt Sprache: Deutsch
DAX schießt in die Höhe
Frankfurt/Main (dapd). Der deutsche Aktienmarkt hat sich am Mittwoch sehr stark entwickelt. Die Nachrichten vom deutschen Arbeitsmarkt und Einzelhandel waren gut, selbst enttäuschende Konjunkturdaten aus den USA konnten die Stimmung nicht trüben. Experten gehen davon aus, dass die Sorge vor einer Abkühlung der Wirtschaft schon eingepreist ist und viele Händler auf eine Lockerung der amerikanischen Geldpolitik hoffen.Einzig die Deutsche Telekom fiel aus dem Rahmen: Der Kurs stürzte ab, nachdem bekannt geworden war, dass das US-Justizministerium eine Klage gegen die geplante Übernahme der Mobilfunktochter T-Mobile durch AT&T beabsichtigt.Der DAX gab nach der Hiobsbotschaft für die Deutsche Telekom einen Teil seiner Gewinne wieder ab, schloss aber dennoch bei einem deutlichen Plus von 2,5 Prozent auf 5.785 Punkte. Der MDAX verbesserte sich um 3,1 Prozent auf 9.177 Zähler. Der TecDAX legte um 2,2 Prozent zu auf 754 Punkte.An der Wall Street stiegen die Kurse ebenfalls, wenn auch nicht ganz so stark. Der Dow-Jones-Index notierte gegen 17.40 Uhr (MESZ) mit einem Plus von 0,6 Prozent bei 11.626 Punkten. Der Nasdaq-Composite verbesserte sich um 0,5 Prozent auf 2.590 Zähler.Der Euro zeigte keine große Veränderung. Die Gemeinschaftswährung notierte gegen 17.40 Uhr bei 1,4423 Dollar. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs am Nachmittag bei 1,4450 Dollar festgelegt.Größter Gewinner im DAX waren Lufthansa, die 5,7 Prozent hinzugewannen und bei 11,80 Euro schlossen. Heidelcement verbesserten sich ebenfalls um 5,7 Prozent auf 29,93 Euro. Allianz legten um 5,3 Prozent zu auf 71,73 Euro. Große Ausnahme waren Deutsche Telekom, die wegen der Angst vor einem Scheitern des T-Mobile-Verkaufs um 7,6 Prozent auf 8,81 Euro abstürzten. An zweitunterster Stelle im Index standen Beiersdorf, die aber immer noch 0,3 Prozent hinzugewannen und bei 40,94 Euro schlossen. Deutsche Börse stiegen um 0,4 Prozent auf 40,36 Euro.Im MDAX setzten sich ElringKlinger mit einem Plus von 8,0 Prozent auf 17,71 Euro an die Spitze. Heideldruck stiegen um 7,8 Prozent auf 1,46 Euro. ProSieben verbesserten sich um 6,1 Prozent auf 13,90 Euro. Am unteren Ende des Index fanden sich Rhön-Klinikum wieder, die 1,0 Prozent verloren auf 17,02 Euro. Kabel Deutschland verbuchten ein Minus von 0,3 Prozent auf 38,95 Euro. Deutsche Wohnen waren der drittschwächste Wert, legten aber immer noch um 0,1 Prozent zu auf 10,32 Euro.Im TecDAX standen Phoenix Solar am besten da, die Aktie gewann 8,6 Prozent auf 12,75 Euro. Adva stiegen um 5,0 Prozent auf 3,78 Euro. Gigaset verbesserten sich um 5,0 Prozent auf 3,12 Euro. Centrotherm verringerten als einziger Wert den Wert um 0,1 Prozent auf 23,15 Euro. Roth+Rau gewannen 0,2 Prozent auf 22,07 Euro hinzu. SMA Solar legten um 0,2 Prozent zu auf 72,50 Euro.dapd
Phoenix Sendeplan für Mittwoch, 21. September Tages-Tipps: 20:15 Jetset in den Sixties 22:15 PHOENIX-Runde Der Absturz – Die FDP im freien Fall
Bonn (ots) – Sendeablauf für Mittwoch, 21. September 2011
04:30
Auf zur Kometenjagd Film von Adrian Lehnigk, WDR/2004 Die europäische Raumsonde “Rosetta” soll herausfinden, wie das Weltall entstanden ist. Zwei Mal wurde ihr Start verschoben. Jetzt ist sie auf dem Weg zum Kometen Churyumov-Gerasimenko. Dort soll sie eine beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Köln entwickelte Landeeinheit absetzen. Doch erst in zehn Jahren wird sich der “Lander” von der Kometensonde abkoppeln, auf dem Kometen landen – und wenn alles gut geht – Informationen zur Erde funken.
05:15
Wie der Satellit die Welt veränderte Film von Dan Walker, BBC/2007 Erzählt wird die faszinierende Entstehungsgeschichte der Satelliten – von den ersten Vorläufern bis zu den unzähligen Satelliten, die heute in der Umlaufbahn der Erde kreisen. Der Film zeigt, wie sehr Satelliten unsere moderne Welt geprägt haben und wie sie bereits unser alltägliches Leben beherrschen, ohne dass wir es bemerken…
06:00
Mission Mars 1/2: Männer im Härtetest Film von Thomas Bausenwein, ZDF/2010 Eine internationale Crew soll den bemannten Flug zum Mars in einem Raumschiff-Nachbau simulieren. 105 Tage sind die Teilnehmer dieses Isolationsexperiments von der Außenwelt abgeschlossen. Welche Strapazen sie auf sich nehmen mussten, um bei dem Experiment dabei zu sein, steht im Mittelpunkt des ersten Teils.
06:45
Mission Mars 2/2: Isoliert in der Kapsel Film von Thomas Bausenwein, ZDF/2010 Die Würfel sind gefallen. Im zweiten Teil beginnt die heiße Phase des Mega-Experiments. Die Auswertung von Überlebenstraining und erneuten medizinischen Untersuchungen ergibt, wer dabei sein darf. Erst eine Woche, bevor sich die 20 Zentimeter dicke, luftdichte Luke aus Stahl hinter den finalen sechs Versuchspersonen schließt, steht die Crew fest.
ENDE THEMA: Reise ins All
07:30
Unterwegs in Amerika 5/5: Von Mississippi nach Florida Film von Petra Haffter, RBB/2008 Der Mississippi: Sagenumwoben, oft beschrieben und besungen. Aber auch Sinnbild für die größte Schande Amerikas: Sklaverei und Rassismus. In Selma, Alabama, sind Rose und Hank Sanders in die Fußstapfen von Martin Luther King getreten und setzen dessen Kampf für die Gleichheit aller Bürger fort. Offener Rassismus ist zwar nicht mehr opportun, dennoch gibt es viele Ressentiments gegen Schwarze. Ihr größtes Problem: die schlechten Bildungschancen.
08:15
DDR ahoi Die Helden der See Film von Lutz Pehnert, MDR/2011 Matrose war in der DDR ein begehrter Beruf. Man verdiente gut und kam in der Welt herum, während die große Mehrzahl der DDR-Bürger nur mit dem Finger über den Globus fahren durfte. Die Schiffe am Ostseehorizont weckten Träume und Sehnsüchte. Die TV Dokumentation “DDR ahoi” über die Geschichte der ostdeutschen Seefahrt wurde 2011 mit dem renommierten Grimme Preis ausgezeichnet. Nun ist eine neue Folge entstanden, und zwar mit Hilfe der Seefahrer selbst. Sie haben der Redaktion umfangreiches Material geschickt: Filme, Fotos und Erlebnisberichte.
09:00
BON(N)JOUR BERLIN MIT BÖRSE
09:15
PHOENIX-Runde Palästina am Scheideweg – Zerreißprobe für den Nahen Osten Moderation: Pinar Atalay Gäste: Gernot Erler (SPD), Salah Abdul Shafi (Generaldelegierter Palästinas in Deutschland), Melinda Crane (Amerikanische Journalistin), Daniel Dagan (Israelischer Journalist)
10:00
Aktuelles
anschl.
“Berliner Gespräche” – CDU-Veranstaltungsreihe zum Thema: “Nachhaltiges Wachstum – Leben im 21. Jahrhundert” u.a. mit Rede von Bundeskanzlerin Angela Merkel Berlin
10:45
THEMA: Digitale Demokratie
12:00
Aktuelles
13:00
Deutscher Bundestag mit der Regierungsbefragung Berlin
13:30
THEMA: Mindestlohn
darin
Grenzenlos jobben Bedrohung oder Chance Film von Gabriele Conrad, RBB/2011
14:45
PHOENIX-Runde Palästina am Scheideweg – Zerreißprobe für den Nahen Osten Moderation: Pinar Atalay Gäste: Gernot Erler (SPD), Salah Abdul Shafi (Generaldelegierter Palästinas in Deutschland), Melinda Crane (Amerikanische Journalistin), Daniel Dagan (Israelischer Journalist)
15:35
Deutscher Bundestag Berlin (VPS 15:00)
anschl.
UN-Generalversammlung mit Rede von US-Präsident Obama New York
18:00
Operation Frieden Deutsche Ärzte im Palästinensergebiet Film von Richard C. Schneider, BR/2011 Ein Team aus christlichen, jüdischen und palästinensischen Ärzten ist in die palästinensischen Gebiete gefahren, um in Nablus Erwachsene und möglichst viele Kinder zu operieren. Der 14tägige freiwillige Einsatz brachte nicht nur den vielen Patienten Hilfe und Linderung ihrer Not, sondern bedeutete zugleich für das überwiegend deutsche Ärzteteam einen Einblick in die palästinensische Gesellschaft und den arabischisraelischen Konflikt.
18:30
Unterwegs in Amerika 5/5: Von Mississippi nach Florida Film von Petra Haffter, RBB/2008 Der Mississippi: Sagenumwoben, oft beschrieben und besungen. Aber auch Sinnbild für die größte Schande Amerikas: Sklaverei und Rassismus. In Selma, Alabama, sind Rose und Hank Sanders in die Fußstapfen von Martin Luther King getreten und setzen dessen Kampf für die Gleichheit aller Bürger fort. Offener Rassismus ist zwar nicht mehr opportun, dennoch gibt es viele Ressentiments gegen Schwarze. Ihr größtes Problem: die schlechten Bildungschancen.
19:15
DDR ahoi Die Helden der See Film von Lutz Pehnert, MDR/2011 Matrose war in der DDR ein begehrter Beruf. Man verdiente gut und kam in der Welt herum, während die große Mehrzahl der DDR-Bürger nur mit dem Finger über den Globus fahren durfte. Die Schiffe am Ostseehorizont weckten Träume und Sehnsüchte. Die TV Dokumentation “DDR ahoi” über die Geschichte der ostdeutschen Seefahrt wurde 2011 mit dem renommierten Grimme Preis ausgezeichnet. Nun ist eine neue Folge entstanden, und zwar mit Hilfe der Seefahrer selbst. Sie haben der Redaktion umfangreiches Material geschickt: Filme, Fotos und Erlebnisberichte.
20:00
TAGESSCHAU (ARD) mit Gebärdensprache
20:15
Tages-Tipp Jetset in den Sixties Film von Sabine Carbon, Cordula Kablitz-Post, RBB/2011 Als Gunter Sachs 1966 tausend rote Rosen auf Brigitte Bardots Haus regnen ließ, staunte die Öffentlichkeit. Der Industrieerbe setzte Maßstäbe in einer Welt, die sich innerhalb weniger Jahre aus dem Mief der Nachkriegszeit hervorgearbeitet hatte. Die Einführung von Düsenjets in der zivilen Luftfahrt brachte in den 60er Jahren ein Phänomen in Gang, das Mythen und Legenden von grenzenloser Freiheit und Lebenslust erzeugte – den Jetset.
21:00
Die Skandalmacher Die ungeheure Welt der Paparazzi Film von Romain Bolzinger, WDR/2011 Sie hören Telefone ab, bestechen ihre Informanten, verwanzen ihre Opfer und geraten nicht selten auf illegalen Wegen an ihre Informationen: Paparazzi, immer auf der Suche nach dem nächsten Coup, dem nächsten Skandal, dem nächsten Foto, das sich gewinnbringend an die Presse verkaufen lässt. Manche dieser Fotos bringen tausende, gar hunderttausende Euro ein. “Die story” begleitet Paparazzi bei ihrem Geschäft und gibt Einblicke in die Methoden ihrer Arbeit.
21:45
HEUTE-JOURNAL (ZDF) mit Gebärdensprache
22:15
Tages-Tipp PHOENIX-Runde Der Absturz – Die FDP im freien Fall Moderation: Pinar Atalay Gäste: Holger Zastrow, FDP (Stellv. Bundesvorsitzender), Jürgen Koppelin, FDP (Landesverband Schleswig-Holstein), Timo Grunden (Politikwissenschaftler)
23:00
DER TAG u.a. UN-Vollversammlung mit Rede von US-Präsident Obama Moderation: Michael Krons
00:00
PHOENIX-Runde Der Absturz – Die FDP im freien Fall Moderation: Pinar Atalay Gäste: Holger Zastrow, FDP (Stellv. Bundesvorsitzender), Jürgen Koppelin, FDP (Landesverband Schleswig-Holstein), Timo Grunden (Politikwissenschaftler)
THEMA: Die Mafia
00:45
Die Mafia 1/4: Im Fadenkreuz des FBI Film von Charlie Smith, NDR/2005 In dieser Dokumentationsreihe geben rechtskräftig verurteilte Mafiosi und verdeckte Ermittler erstmals einen authentischen Einblick in die geheime Welt des organisierten Verbrechens. Die erste Folge beschäftigt sich mit der “Blüte” der Mafia in den 50er Jahren. Ende der 50er Jahre war die Mafia in Italien und den USA in viele Lebensbereiche eingedrungen. Doch die Politiker und Behörden bestritten offiziell, dass sie überhaupt existierte. Eine zufällige Entdeckung der Polizei im Staat New York änderte diese Einschätzung von Grund auf.
01:30
Die Mafia 2/4: Die Pizza-Connection Film von Charlie Smith und Neil Rawles, NDR/2005 Carmine Galante war 1979 der mächtigste Pate in den USA. Der Handel mit Heroin hatte ihn reich und mächtig gemacht, doch nicht mächtig genug, um gegen die “Kommission”, das informelle Führungsorgan der amerikanischen Cosa Nostra, bestehen zu können. Eine Pizzeria-Kette in der Hand unauffälliger Italoamerikaner sorgte für die Verteilung von Galantes Stoff. Doch mit seiner rücksichtslosen Art hat sich der Pate noch mächtigere Feinde geschaffen: die “Kommission”. In deren Auftrag wurde Galante am hellen Tag in Brooklyn erschossen. Dem FBI gelang es in dieser Zeit erstmals, einen verdeckten Ermittler in die Mafia einzuschleusen.
02:15
Die Mafia 3/4: Verrat und Blutrache Film von Charlie Smith, NDR/2005 Toto Riina war der Boss der Bosse von Sizilien. Gejagt wurde er vom Mafiajäger Giovanni Falcone. Vergeblich. Riina lebte unerkannt in seinem sizilianischen Versteck. Man nannte ihn “die Bestie”, und er trug diesen Namen zu Recht. Hunderte von Gegnern oder vermeintlichen Freunden hat Toto Riina umbringen lassen. Auf der Seite des Gesetzes kämpfte der Untersuchungsrichter Giovanni Falcone in Palermo seinen einsamen Kampf gegen das Verbrechen. 1984 fiel den Strafverfolgern Tommaso Buscetta in die Hände, ein hochrangiger Mafioso, der vor Riina nach Brasilien geflohen war. Buscetta überlebte einen Selbstmordversuch und wurde zum Kronzeugen des “Maxi-Prozesses”, in dem über 300 Angeklagte abgeurteilt wurden. Doch Riina war immer noch auf freiem Fuß.
03:00
Die Mafia 4/4: Die Paten in der Klemme Film von Charlie Smith, NDR/2005 Im Mai 1992 verübte die Mafia auf den Untersuchungsrichter Giovanni Falcone ein tödliches Attentat, wenig später auch auf seinen Nachfolger Paolo Borsellino. Hinter den Bluttaten steckte Toto Riina, der Pate von Sizilien. Der amerikanische Mafiaboss John Gotti liebte das Rampenlicht öffentlicher Auftritte. Mehrfach schaffte er es sogar, in Aufsehen erregenden Prozessen freigesprochen zu werden. Doch schließlich wurden sowohl Gotti wie auch Riina durch Verrat aus den eigenen Reihen zu Fall gebracht und zu langjährigen Strafen verurteilt. Die Mafia ist damit allerdings noch lange nicht besiegt.
03:45
Das Gesetz des Schweigens Auf den Spuren der Mafia in Italien Film von Antje Pieper, PHOENIX/2008 Geschätzte 90 Milliarden Euro verdient die Mafia jedes Jahr in Italien: Das ist doppelt so viel wie der Autokonzern Fiat. Neben Drogen- und Waffenhandel ist die Haupteinnahmequelle immer noch die Schutzgelderpressung. Von Neapel bis Sizilien: Ein Großteil der Unternehmen zahlt regelmäßig an die Mafia. Wer sich weigert, wird massiv eingeschüchtert und bedroht. Antje Pieper hat Mafia-Opfer und Mafia-Jäger in Italien besucht, die Spur des organisierten Verbrechens von Kampanien bis Sizilien verfolgt.
04:30
Von Kamen nach Corleone mit Petra Reski Film von Mathias Werth und Julia Krittian, WDR/2011 Die Journalistin Petra Reski ist eine der bekanntesten Mafia-Experten. Sie wurde in Kamen geboren, ein Kind des Ruhrgebiets. Sie machte ihr Abi, und dann sah sie den Mafia-Film “Der Pate” von Mario Puzo, der ihr Leben veränderte: Petra Reski war von der Männerbünde-Welt der Mafia geradezu magisch angezogen. Sie beschloss, gleich nach dem Abi von Kamen nach Corleone zu fahren, in die Welt der Familien-Banden. Doch was sie dort in Corleone antraf, war eine ganz andere Welt. Die Mafia war nicht faszinierend. Sie war abstoßend, sie war brutal, sie war ehrlos. So begann vor gut 30 Jahren die Karriere der bekanntesten publizistischen Mafia-Jägerin Petra Reski.
05:15
Sinatra – Star der Mafia 1/2: Von Aufstieg und Abgrund Film von Christopher Olgiati, ZDF/2007 “Wenn Frank Sinatra den Raum betrat, war das pure Energie. Er war der Mittelpunkt von Las Vegas. Es war seine Welt, und wir lebten mittendrin.” Noch heute leuchten Paul Ankas Augen, wenn er über seinen alten Freund und Kollegen spricht, über “The Voice”, die Stimme, über Frank Sinatra. Doch der smarte Frauenschwarm, der mit seiner Musik Millionen Fans auf der ganzen Welt begeisterte, hatte auch eine dunkle Seit. In der zweiteiligen Dokumentation zeigt Regisseur Christopher Olgiati, dass der Sohn italienischer Einwanderer ein Mann mit zwei Gesichtern war, der schon in jungen Jahren seinen Pakt mit dem Teufel schloss, um seinen Aufstieg zum Star zu beflügeln.
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Personalnachfrage in Deutschland – im europäischen Vergleich weiter an der Spitze
Eschborn (ots) – Im August 2011 liegt der Monster Employment Index Deutschland bei 172 Punkten. Verglichen mit dem Vorjahr steigt die Online-Personalnachfrage in Deutschland somit um 39 Prozent. Deutschland behält mit diesem Jahresplus im Index seine führende Stellung vor allen anderen europäischen Ländern bei. Die Bereiche Produktion und Transport und Logistik führen weiterhin die Industriesektoren an, wenn auch mit leicht abflauendem Wachstum. Der Nachfragezuwachs in den Bereichen Gastronomie und Tourismus nimmt im August an Fahrt auf. Baden-Württemberg verzeichnet das größte Jahreswachstum im regionalen Vergleich.
Im Vergleich zum Vormonat Juli steigt der Index um vier Prozent. Die Sektoren Gastronomie und Tourismus und der Öffentliche Dienst führen die Sektoren mit einem Monatszuwachs von neun beziehungsweise acht Prozent an. Land- und Forstwirtschaft ist der schwächste Sektor im Monatsvergleich: Hier bleibt die Personalnachfrage unverändert. Der Vergleich der Berufsgruppen ergibt, dass Fachkräfte in Landwirtschaft und Fischerei mit einem Plus von zwei Prozent den geringsten Monatszuwachs verzeichnen. Ein Blick auf die Regionen zeigt, dass die Online-Personalnachfrage verglichen mit Juli in Bayern und Baden-Württemberg mit je sieben Prozent am stärksten gestiegen ist.
“Der Monster Employment Index Deutschland verzeichnet diesen Monat weiterhin ein starkes Gesamtwachstum im Jahresvergleich. Verglichen mit den Juli-Ergebnissen erlebt der Index einen Aufschwung”, sagt Andrea Bertone, CEO von Monster Europa. “Auch wenn die Arbeitsmarktbelebung in den Bereichen Produktion und Transport leicht abgenommen hat, liegt Deutschland im europäischen Vergleich weiter an der Spitze. Denn der leichte Rückgang im Fertigungsbereich wird durch das saisonal bedingte Wachstum im Gastronomie und Tourismus-Sektor wieder ausgeglichen.”
Der Monster Employment Index Europa ist eine monatliche Auswertung der Personalnachfrage basierend auf einer Echtzeit-Analyse mehrerer Millionen Online-Stellenangebote auf Unternehmenswebseiten und in Online-Stellenbörsen verschiedener europäischer Länder, darunter auch monster.de. Der Index spiegelt nicht den Trend einer bestimmten Quelle wider, sondern ist eine Zusammenfassung der branchenübergreifenden Entwicklung von Online-Stellenangeboten.
Die Ergebnisse des Monster Employment Index für die vergangenen 13 Monate:
Aug 10 Sep 10 Okt 10 Nov 10 Dez 10 Jan 11 Feb 11 124 128 131 135 134 133 139
Mrz 11 Apr 11 Mai 11 Jun 11 Jul 11 Aug 11 Jahreszuwachs 151 159 158 164 166 172 39%
Anmerkung: Der Wert 100 präsentiert die durchschnittliche Zahl der Stellenangebote, die im Zeitraum Dezember 2004 – November 2005 erfasst wurden.
Industriesektoren entwickeln sich positiv
Sämtliche im Index berücksichtigten Sektoren verzeichnen im Vergleich zum Vorjahr einen Zuwachs in der Personalnachfrage. Der Bereich Transport und Logistik führt mit einem Wachstum von 66 Prozent die Sektoren den vierten Monat in Folge an. Es folgt der Sektor Verwaltung und Organisation (um 63 Prozent gestiegen). Gastronomie und Tourismus (um 51 Prozent gestiegen) liegt mit günstigeren Bedingungen für Dienstleistungspersonal und Verkäufer im Vergleich zum Vorjahr auf Platz fünf. Der Bereich Gesundheitswesen und Sozialarbeit (um 29 Prozent gestiegen) registriert im August zunehmende Aktivität in der Personalbeschaffung. Besonders gesucht sind hier Techniker. Der Sektor Management und Beratung durchbricht den Negativtrend der letzten Monate und verzeichnet ein Plus von drei Prozent im Jahresvergleich.
Mehr Online-Stellenangebote für alle Berufsgruppen
Die Online-Nachfrage nach Angestellten wächst in allen neun Berufsgruppen des Index. Bürokräfte und kaufmännische Angestellte (um 65 Prozent gestiegen) sind im Index weiterhin Spitzenreiter. Das ist auf die starke Online-Personalnachfrage im Verwaltungs- und Organisationssektor, im Gastronomie- und Tourismusbereich und in weiteren Dienstleistungssektoren zurückzuführen. Fachkräfte in Landwirtschaft und Fischerei (um 16 Prozent gestiegen) verbuchen den vergleichsweise geringsten Jahreszuwachs im Index.
Gestiegene Personalnachfrage in allen Bundesländern
Auch alle 16 Bundesländer verzeichnen im August einen positiven Jahreszuwachs. Baden-Württemberg (um 65 Prozent gestiegen) bleibt mit seinem Zuwachs im August weiterhin Spitzenreiter unter den Regionen. Berlin (um 31 Prozent gestiegen) erfährt im Jahresvergleich – trotz eines leichten Nachfragerückgangs im Produktionssektor – ein positives Wachstum, das in erster Linie auf die verstärkte Online-Personalbeschaffung in den Bereichen Verwaltung und Organisation, Gesundheitswesen und IT zurückzuführen ist. Hamburg (um sechs Prozent gestiegen) verzeichnet unter den Regionen weiterhin die niedrigste Wachstumsrate im Vergleich zum Vorjahr.
Europäische Entwicklung
Der Monster Employment Index Europa verzeichnet im August ein Jahreswachstum von 21 Prozent und behält somit den Vormonatstrend bei. Industrielle Sektoren behaupten ihre Führungsposition in der Entwicklung des Index, wenngleich der Bereich Transport und Logistik an Schwung verliert. Indes hat der öffentliche Dienst als einziger Sektor in diesem Monat verglichen mit dem Vorjahr einen Wachstumsrückgang zu verbuchen. Deutschland weist weiterhin das höchste Wachstum in der Online-Personalnachfrage der EU auf, während die Niederlande einen leichten Rückgang erfahren.
Die Ergebnisse des Monster Employment Index für August im europäischen Vergleich:*
Vormonatsvergleich: Frankreich 139 (-9) -6% Deutschland 172 (+6) 4% Niederlande 92 (-4) -4% Belgien 109 (-4) -4% Schweden 146 (-3) -2% Italien 140 (-8) -5% Großbritannien 138 (-2) -1% Europa 139 (0) 0%
Vorjahresvergleich: Frankreich 139 (+23) 20% Deutschland 172 (+48) 39% Niederlande 92 (+1) 1% Belgien 109 (+4) 4% Schweden 146 (+23) 19% Italien 140 (+8) 6% Großbritannien 138 (+8) 6% Europa 139 (+24) 21%
* Die in Klammern angegebene Zahl gibt die Veränderung zum Vormonat bzw. Vorjahr in Indexpunkten wieder.
Weiterführende Informationen zum Monster Employment Index finden Sie im Internet unter: http://about-monster.com/employment-index
Über den Monster Employment Index:
Die monatliche Erhebung zeigt Trends am Arbeitsmarkt auf und untersucht einzelne Branchen, Berufsgruppen und Regionen auf ihre Entwicklung am Online-Stellenmarkt. Der Index beobachtet die Online-Stellenangebote in 24 europäischen Ländern. Ausführliche Berichte werden für Belgien, Europa, Frankreich, Deutschland, Italien, Niederlande, Schweden und Großbritannien veröffentlicht. In Deutschland gibt es den Index seit 2004. Der Wert 100 repräsentiert die durchschnittliche Zahl der Stellenangebote, die im Zeitraum Dezember 2004 bis November 2005 erfasst wurden. Von diesem Wert ausgehend wird in jedem Monat die absolute und prozentuale Entwicklung im Vergleich zum Vormonat und Vorjahr ausgewertet.
Über Monster Deutschland:
Monster, www.monster.de, ist das bekannteste private Online-Karriereportal in Deutschland** mit einem umfassenden Service- und Informationsprogramm rund um Beruf und Karriere. Das Unternehmen bringt Arbeitgeber und qualifizierte Arbeitskräfte auf allen Karrierestufen zusammen und bietet Jobsuchenden passgenaue Unterstützung für die individuelle Karriereplanung. Firmensitz der Monster Worldwide Deutschland GmbH ist Eschborn bei Frankfurt/Main. Die Monster Worldwide Deutschland GmbH ist ein Tochterunternehmen der Monster Worldwide Inc. mit Sitz in New York. Monster Worldwide ist seit 1994 ein weltweit führendes Portal für Online-Rekrutierung und unterstützt Menschen dabei, ihre Lebensziele zu verwirklichen. Monster Worldwide ist in Märkten in Europa, Nordamerika, Lateinamerika und Asien präsent. Monster Worldwide ist an der New York Stock Exchange gelistet (NYSE: MWW) und im Aktienindex S&P 500 notiert.
** Nielsen Studie – Dezember 2010
Originaltext: Monster Worldwide GmbH Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/31973 Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_31973.rss2
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Monster Worldwide Deutschland GmbH Dr. Katrin Luzar Tel: +49.6196.99 92-688 | Fax: -922 E-Mail: katrin.luzar@monster.de
Anne Seeanner Tel: +49.6196.99 92-626 | Fax: -922 E-Mail: anne.seeanner@monster.de
Job finden über das Handy: Innovatives Personalmarketing immer beliebter / Neue Studie zeigt Chancen von Mobile Recruiting
Köln (ots) – Die Ansprache potenzieller Bewerber für eine Stelle über den mobilen Zugang zu Social Media, das Bereitstellen von Bewerberinformationen über Apps oder mobile Karriere-Websites haben in den letzten beiden Jahren deutlich an Bedeutung gewonnen. Das ergibt die Studie “Mobile Recruiting 2011″, die eco – Verband der deutschen Internetwirtschaft und die DJM Consulting GmbH im Kontext des Forschungsprojekts ReMoMedia durchgeführt haben. Ein Viertel der befragten Unternehmen hat mobile Maßnahmen zur Bewerberinformation bereits eingesetzt, 15 Prozent planen mobile Personalmarketingmaßnahmen; in der Pilotstudie 2009 hatten erst 8 Prozent Erfahrung mit Mobile Recruiting.
Auf den ersten Plätzen: Die Klassiker des mobilen Internet
Im Vergleich zum Jahr 2009 sind die Anwendungsmöglichkeiten verschiedener Mobile-Recruiting-Maßnahmen viel bekannter, und Personaler schätzen die Bedeutung mobiler Angebote in der Bewerberansprache höher ein. 17 Prozent der Befragten haben bereits eine mobile Karriere-Website, ein weiteres Viertel plant sie. Vor zwei Jahren hatten gerade mal 8 Prozent ihre Jobseiten für mobile Endgeräte aufbereitet.
“Wer meint, hier würden einfach nur die normalen Websites auf ein kleines Format gebracht, verkennt die Möglichkeiten”, sagt eco Geschäftsführer Harald A. Summa. In den Smartphone-Versionen der Karriereportale könnte man beispielsweise den richtigen Kontakt mit einem Klick direkt anrufen oder sich Standorte des Unternehmens in der Nähe anzeigen lassen. Auch mobilen Online-Jobbörsen messen 79 Prozent der Befragten eine hohe oder eher hohe Bedeutung bei. “Auf dem Weg zur Arbeit einfach nach Alternativen zum derzeitigen Job suchen – diesen situativen Kontext des Bewerbers können sich Unternehmen zunutze machen.”
Auf den hinteren Plätzen liegen Maßnahmen der so genannten “Augmented Reality”, Location Based Services und auch Mobile Tagging, bei dem Codes, wie man sie von Online-Tickets kennt, mit einer bestimmten Applikation im Smartphone gescannt werden und den Nutzer direkt zu einer bestimmten Website führen. “Hier ist die Technik vielleicht noch nicht bekannt genug, denn nützlich ist das schon, wenn man es richtig macht”, meint Prof. Dr. Böhm, Professor für Telekommunikation und Mobile Media an der Hochschule RheinMain in Wiesbaden. “Wenn sich der Mobile Tag auf einem Plakat des Unternehmens befindet, kann man unterwegs ohne lange Recherche oder das umständliche Eintippen einer Internetadresse auf dem Handy direkt zu den relevanten Informationen auf dem Karriere-Portal oder zu einem interessanten Jobangebot geleitet werden.”
Vorteile für Bewerber: Überall und immer alle Informationen abrufen
Für Jobsuchende besonders praktisch sind laut der Studie die orts- und zeitunabhängige Nutzung. Weniger relevant sind dagegen der Spaßfaktor und die Möglichkeit zur Personalisierung der Angebote. Bewerber nehmen die Möglichkeit, über mobile Websites, Apps oder Social Media mit möglichen Arbeitgebern in Kontakt zu treten, gut an: 79 Prozent der befragten Personaler waren mit den Ergebnissen ihrer Maßnahmen zufrieden oder sehr zufrieden.
“Die mobile Bewerberansprache eignet sich natürlich nicht für alle Jobs; idealerweise sollten Hochschulabsolventen auf diesem Weg angesprochen werden, auch für Schüler und Azubis sind mobile Maßnahmen gut geeignet”, erklärt Prof. Dr. Wolfgang Jäger, Professor für Betriebswirtschaft mit dem Schwerpunkt Personal- und Unternehmensführung an der Hochschule RheinMain. “Sie sind daran gewöhnt, über das mobile Internet alles von jedem Ort aus erledigen zu können.” Vorstellbar seien aber auch spezielle mobile Recruitingmaßnahmen für bestimmte Beschäftigungsverhältnisse, meint Dr. Stephan Böhm, der zusammen mit seinem Kollegen Prof. Dr. Jäger das Forschungsprojekt Remomedia leitet: “Gerade für Zeitarbeit oder kurzfristig benötigte Aushilfstätigkeiten sind beispielsweise Location Based Services denkbar, die sonst im Mobile Recruiting noch nicht sehr häufig zum Einsatz kommen.” Hierbei können einem Jobsuchenden mittels einer App beispielsweise freie Stellen in der Nähe seines Aufenthaltortes angezeigt werden. “Hier ist aber situativ zu differenzieren – für Studenten ist zum Beispiel die Nähe zum aktuellen Standort oder Campus sicherlich bei Aushilfs- oder Werkstudententätigkeiten wichtiger als beim Berufseinstieg nach dem Studium”, so Prof. Dr. Böhm.
Mobile Recruiting ist auch Employer Branding
Die Studie zeigt auch, dass Personalabteilungen teilweise noch skeptisch sind, aber interessiert: Knapp die Hälfte (49%) kann den Nutzen von Mobile Recruiting noch nicht erkennen, aber nahezu jedes Unternehmen (96%) möchte mehr zu den Einsatzmöglichkeiten erfahren. Die Unternehmen, die keine mobilen Maßnahmen zur Bewerberansprache einsetzen, tun dies haupsächlich deshalb nicht, weil sie sich nicht genügend informiert fühlen (66%). Zu hohe Kosten sind dagegen nur für einen geringen Teil der Befragten ein Grund (20%). “Der Innovationsgedanke ist hier wichtig, bei neuen Entwicklungen vorne mit dabei zu sein”, sagt Harald A. Summa.
Triebfeder für Mobile-Recruiting-Aktivitäten sind in den meisten Fällen die Personalleitung und Personalabteilung, die Maßnahmen sind bei über der Hälfte der Befragten (48%) keine Einzelaktionen, sondern eingebettet in eine langfristige Strategie. So versprechen sich 90 Prozent davon eine Steigerung der Reichweite von anderen Recruiting-Maßnahmen und 84 Prozent erhoffen sich Unterstützung beim Aufbau und Führen einer Arbeitgebermarke.
Über die Studie
Für die Studie “Mobile Recruiting 2011″ wurden 159 HR-Experten unterschiedlicher Branchen mittels eines standardisierten Online-Fragebogen befragt. Erhebungszeitraum war Mai/Juni 2011.
Alle Links auf einen Blick:
- Ergebnisse der Studie “Mobile Recruiting 2011″: http://www.djm.de/download/mob-rec/index.htm – Zusammenfassung der Pilotstudie “Mobile Recruiting 2009″: http://www.djm.de/download/Studie_Mobile_Recruiting_2009_Summary.pdf – Pressemitteilung zur Pilotstudie 2009: http://www.eco.de/verband/202_7370.htm – DJM Consulting: http://www.djm.de – Forschungsprojekt Remomedia: http://www.remomedia.de – eco Kompetenzgruppe E-Recruiting: http://www.eco.de/arbeitskreise/e-recruiting.htm
eco ( www.eco.de ) ist seit über 15 Jahren der Verband der Internetwirtschaft in Deutschland und vertritt deren Interessen gegenüber der Politik und in internationalen Gremien. Mit mehr als 500 Mitgliedsunternehmen gestalten wir das Internet: Wir entwickeln Märkte, fördern Technologien und formen Rahmenbedingungen. In unserem Kompetenz-Netzwerk befassen wir uns mit Infrastrukturfragen, rechtlich-regulativen Aufgabenstellungen, innovativen Anwendungen und der Nutzung von Inhalten.
Originaltext: eco – Vb d. dt. Internetwirtschaft e.V. Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/6699 Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_6699.rss2
Pressekontakt: Weitere Informationen: eco Verband der deutschen Internetwirtschaft e.V., Lichtstr. 43h, 50825 Köln, Katrin Mallener, Tel.: 0221/700048-260, E-Mail: katrin.mallener@eco.de, Web: www.eco.de